Behringer Flange With No Name: Fast ein Lovetone und viel mehr als ein Flanger!

Mit dem Behringer The Flange With No Name kündigt der Hersteller mit Sitz in Manila ein weiteres Gitarrenpedal an, das sich nachvollziehbar an einem vergriffenen Modell aus dem Hause Lovetone orientiert. Wie im Original soll man hier keinesfalls nur die namensgebenden Flanger-Sounds erzielen können, sondern auch etliche weitere Modulations- und Effektklänge. Ein Video sorgt ebenso für ersten Appetit wie die obligatorisch günstige Preisgestaltung des Herstellers – trotz analoger Schaltung.

Behringer Flange with no Name News
Bildquelle: Behringer

Nahe am Vorbild

Die Nähe zum Lovetone-Original ergibt sich aus der Gehäuseform und der violetten Gehäuselackierung. Auch die namensgebenden Fragezeichen sowie die etlichen Bedienelemente darf man als klares Indiz werten, wobei die zahlreichen Anschlüsse auf die Rückseite gewandert sind. Drei Fußschalter, sechs Regler und ein Wahlschalter sollen für reichlich Klangvielfalt sorgen.

Hier finden sich die Parameter Manual, Depth, Rate, I/P Gain, Reaction (Feedback) und Action (Mix-Intensität) sowie der besagte Wahlschalter für den LFO.

An Schnittstellen gibt es einen Audioeingang, getrennte Dry- und Wet-Ausgänge, einen integrierten Effekt-Loop, einen CV-Pedaleingang sowie einen Trigger-Eingang, mit dem sich rhythmische Effekte realisieren lassen. Auch an dieser Stelle folgt der Behringer Flange With No Name dem Original und geht weit über die Ausstattung konventioneller Flanger hinaus.

Behringer Flange with no Name News
Bildquelle: Behringer

Ungewöhnliche Möglichkeiten

Dank der getrennten Ausgänge für das unbearbeitete und das Effektsignal soll der Behringer-Neuzugang für breite Klänge sorgen können. Neben typischen Flanger-Sounds, die bequem bis zur justierbaren Selbstoszillation reichen, umfasst der Sprachschatz auch Chorus und Vibrato. Spannend dürfte es mit der Nutzung des schaltbaren Effektwegs werden, mit dem sich ergänzende Pedale in den Signalfluss einbinden lassen. Raum für diverse Experimente!

Gleiches gilt für den eher ungewöhnlichen Trigger-Eingang, mit dem sich rhythmische Unterbrechungen des Signals umsetzen lassen. Hier und über den CV-Eingang dürften sich unterschiedlichste Signalgeber nutzen lassen. Schließlich kann man über den Space-Schalter einen Tremolo-Effekt zuschalten, der im Original mit einer optischen Schaltung umgesetzt wurde.

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Mehr Informationen

Preis und Verfügbarkeit

Der Behringer The Flange With No Name kann ab sofort im Musikhaus Thomann vorbestellt werden. Der Funktionsumfang macht definitiv neugierig. Wie nahe die Behringer-Version dem Original kommt, wird man später herausfinden, denn ein Liefertermin wird noch nicht genannt. Der Preis beträgt 98 Euro ohne Netzteil.

Weitere Informationen unter: https://www.behringer.com/behringer/product?modelCode=0709-ALU

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