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Die 5 besten All-in-one-Multieffektgeräte für Gitarre – Welcher Modeler ist der richtige für mich?

All-in-one-Multieffektgeräte haben sich längst zu Komplettlösungen entwickelt, die Amp, Effekte und Lautsprechersimulation in einem einzigen Gerät vereinen. Sie ermöglichen flexible Setups für Proberaum, Bühne und Studio, ohne dass umfangreiches Zusatz-Equipment nötig ist. Aber das wachsende Angebot macht die Wahl des geeigneten Effekt-Multis nicht unbedingt leichter. Ein Grund, warum wir heute etwas Licht in das Gear-Dickicht bringen und dir mit diesem kleinen Kaufberater einen Überblick über die besten und aktuellsten All-in-one-Multieffektgeräte bieten möchten.

Die 5 besten All-in-one Multieffektgeräte für Gitarre

All-in-one-Multieffektgeräte für Gitarre – Antworten auf die wichtigsten Fragen

  • Was sind All-in-one-Multieffektgeräte? Hier findet ihr ausschließlich Produkte, die sowohl über eine Amp-Simulation – sei es auf Modeling- oder Profiling-Basis – als auch über eine umfangreiche Effektsektion verfügen. Die Signalverarbeitung erfolgt vollständig digital, während die Lautsprechersimulation mithilfe von Impulsantworten (IRs) realisiert wird.
  • Für wen eignen sich All-in-one-Multieffektgeräte? All-in-one-Multieffektgeräte sind die ideale Lösung für alle, die im Proberaum, auf der Bühne oder auf Tour möglichst flexibel und platzsparend unterwegs sein möchten. Die Geräte liefern in der Regel alle benötigten Sounds aus einer Hand und lassen sich innerhalb kürzester Zeit spielfertig aufbauen.
  • Brauche ich noch eine Gitarrenbox oder Endstufe? Bei All-in-one-Multieffektgeräten werden in der Regel weder eine Gitarrenbox noch eine Endstufe benötigt, da sie sich direkt an PA, Audio-Interface oder FOH anschließen lassen. Amp-, Lautsprecher- und Mikrofon-Simulationen sind bereits integriert und bilden ein komplettes Gitarren-Setup digital ab. Für das Monitoring wird jedoch eine Aktivbox oder ein In-Ear-System benötigt. Wer dennoch das klassische „Amp-im-Raum“-Spielgefühl bevorzugt, kann das Gerät selbstverständlich auch mit einer Gitarrenbox und Endstufe betreiben.
  • Was ist der Unterschied zwischen Profiling und Modeling? Beim Modeling wird ein Verstärker digital nachgebildet, indem seine Schaltung und sein Verhalten mathematisch simuliert werden. Beim Profiling hingegen wird ein echter Amp mithilfe von Messsignalen analysiert und als digitales Klangabbild erfasst. Modeling ist daher meist flexibler editierbar, während Profiling besonders dann glänzt, wenn man ganz bestimmte Amp-Sounds authentisch reproduzieren möchte
  • Hi-End oder Mittelklasse – Welche Preisklasse ist die richtige für mich Grundsätzlich bietet der Markt auch im mittleren Preissegment hervorragend klingende Modeler/Profiler, mit denen sich Live- und Studiojobs problemlos bewältigen lassen. Hochpreisige Modelle punkten hingegen häufig mit noch höherer Klangqualität, Dynamik, erweiterten Funktionen und umfangreicheren Anschlussmöglichkeiten. Wir haben die aufgeführten Multieffekt-Komplettlösungen für euch in zwei Preiskategorien unterteilt. 

5 Effektprozessoren mit integriertem Preamp und Speakersimulation (Hi-End)

In dieser Zusammenstellung findet ihr Amp/Effekt-Kombigeräte, die im höheren Preissegment angesiedelt sind und die qualitative Speerspitze der All-in-one-Geräte darstellen. Das liegt zum einen an leistungsstarken Prozessoren, intelligent programmierten Algorithmen und auch am Einsatz von Speakersimulationen auf Impulsantwortbasis.

Kemper Profiling Amplifier MkII

Der Kemper Profiler ist in erster Linie darauf spezialisiert, Gitarrenverstärker authentisch zu reproduzieren und ermöglicht es, eigene Profile zu erstellen. Gleichzeitig bietet seine Effektsektion eine breite Palette an Möglichkeiten. Erhältlich ist der Kemper in verschiedenen Varianten – wahlweise mit oder ohne integrierte Endstufe. Kürzlich brachte das deutsche Unternehmen mit der MkII-Version eine Neuauflage des Profiling-Klassikers heraus, die zusätzliche Effektslots bietet und ab diesem Jahr ein verbessertes Profiling 2.0 bereithalten wird. 

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Kemper Profiler Head MK 2
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Kemper Profiler PowerHead+ Remote MK2
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Kemper Profiler Rack MK 2
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Kemper Profiler PowerRack MK 2
Kemper Profiler PowerRack MK 2
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Auch eine Floorboard-Variante der Neuausführung ist erhältlich. Der Kemper Profiler Stage MkII ist zwar nur wenig größer als die Remote, verfügt in seinem Pedalgehäuse jedoch über die komplette Elektronik sowie alle Möglichkeiten der Head-Version.

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Kemper Profiler Stage MK 2
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Fractal Audio Axe-Fx III/FM9/FM3/AM4

Auf mindestens vergleichbarem Niveau bewegen sich das Axe-Fx III sowie das FM9 und das kompaktere FM3 von Fractal Audio. Die Verstärker werden hier vollständig digital modelliert, ergänzt durch eine äußerst umfangreiche Effektsektion inklusive zahlreicher Impulse-Response-(IR)-Slots. Wer eine noch kompaktere und preisgünstigere Lösung sucht, kann zum AM4 greifen, das trotz eingeschränktem Funktionsumfang dieselbe hohe Klanggüte bietet.

Hersteller-Website

Fractal Audio Systems Axe Fx III Front
Fotostrecke: 5 Bilder Die Front des Fractal Audio Systems Axe Fx III.

Neural DSP Quad Cortex/Quad Cortex Mini

Mit dem Neural DSP Quad Cortex präsentiert die finnische Company einen Prozessor im Floorboard-Format, der das Profiling von Verstärkern oder Verzerrern gestattet. Dazu bietet er eine Vielzahl generischer Amps und Effekte, die man nach Gusto tweaken kann. In ihm findet man quasi die Kombination aus Profiler und Modeler, gepaart mit einer Effektsektion. 

Eine etwas günstigere und kompaktere Alternative stellt das Quad Cortex Mini dar. In puncto Soundqualität müssen gegenüber dem großen Bruder keine Abstriche gemacht werden, und auch funktional gibt es lediglich geringfügige Einschränkungen.

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Neural DSP Quad Cortex Mini
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Line 6 Helix / Helix LT / Helix Stadium Floor / Helix Stadium XL Floor 

Das Line 6 Helix schlägt in eine ähnliche Kerbe wie der Kemper Stage, bietet also digitale Amps, IRs und eine große Effektsektion. Günstiger als das Standard Helix ist die LT-Variante, die zwar ein paar kleine Einschränkungen gegenüber dem Flaggschiff hat, aber bezüglich der Soundqualität identisch ist. 

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2025 erschien ergänzend zu den weiterhin erhältlichen Helix-Modellen die neue Stadium-Serie. Diese setzt auf die vollständig neu entwickelte „Agoura“-Modeling-Engine und verfügt über einen integrierten Touchscreen. Preislich liegen die Stadium-Modelle deutlich über den Helix-Produkten der ersten Generation.

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Line6 Helix Stadium Floor
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Line6 Helix Stadium XL Floor
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Boss GT 1000/GT 1000 Core

Das neueste Modell aus dem Hause Boss ist mit einer hochwertigen DSP-Engine ausgestattet und liegt dadurch preislich über seinen Vorgängern. Ansonsten bietet es alles, was man von einem modernen Modeler erwarten darf: eine große Auswahl an Amps, Effekten und Speaker-Simulationen. 

Wer es kompakter mag, kann zur GT-1000-Core-Version greifen. Diese nutzt denselben Prozessor, kommt mit reduzierter Konnektivität, lediglich drei Fußschaltern und ohne Expression-Pedal.

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5 Effektprozessoren mit integriertem Preamp und Speakersimulation (mittlere Preislage)

Auch im mittleren Preissegment findet man sehr gute und professionell einsetzbare Produkte. Hier leitet sich der niedrigere Preis meist aus einer eingeschränkten Bedienung im Zusammenspiel mit einem kompakteren Format und einer geringeren Rechenleistung ab. 

Kemper Profiler Player

Mit dem Kemper Profiler Player hat der deutsche Entwickler Christoph Kemper seinen kampferprobten Profiler auf ein handliches Format heruntergeschraubt. Einschränkungen gibt es dabei im Bereich der Anschlussmöglichkeiten sowie bei den Fußschaltern. Außerdem entfällt – zumindest derzeit – die Option, eigene Profile zu erstellen. Einige Effekte sind bereits an Bord, doch bietet der Player auch die Möglichkeit, zusätzliche Effekte in zwei „Ausbaustufen“ hinzuzukaufen. 

Der Amp-Block, die Effektqualität und der etablierte Kemper-Sound bleiben jedoch identisch. Deshalb kann das Gerät für Spielerinnen und Spieler, die ihre Amp-Profile bequem auf dem Pedalboard oder im Gigbag dabei haben möchten, eine sehr attraktive Option sein. Der Profiler Player ist übrigens bereits mit der neuen MkII-Hardware ausgestattet, die das Profiling 2.0 unterstützt.

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Line 6 Helix HX Stomp & HX Stomp XL

Beim Line 6 Helix HX Stomp erhält der User die Klangqualität der Helix-Modelle ebenfalls auf sehr engem Raum. Abstriche müssen auch hier zwar in der Bedienung, aber nicht im Klang gemacht werden. Wer auf ein paar mehr Fußschalter dennoch nicht verzichten möchte, sollte sich die XL-Variante anschauen.

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IK Multimedia – ToneX Pedal/One

Die ToneX-Modelle, bestehend aus dem ToneX Pedal und dem ToneX One, traten zunächst als reine Amp-Profile-Player inklusive Reverb, Noise Gate, EQ und Kompressor an. Mit einem Firmware-Update aus dem Jahre 2024 änderte sich dies allerdings grundlegend. Denn neben den oben genannten Zusatzeffekten bieten beide Pedale nun zwei Delays, fünf Modulationseffekte und sechs Reverb-Algorithmen, was sie zu extrem kompakten und leistungsstarken All-in-One-Lösungen macht. 

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Mooer GS1000

Das GS1000 markiert Mooers Einstand in die Welt des Profilings. Das kompakte All-in-One Multi bietet einen 5“-Touchscreen, gemodelte Verstärker und Effekte, sowie die Option, sowohl Amps als auch Preamps, Cabinets oder Pedale zu profilen. Über 350 Effektmodule, darunter 160 Amp-Modelle, sind an Bord und der AI-EQ, der schon beim GE1000 anzutreffen war, wurde ebenfalls übernommen.

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Neural DSP Nano Cortex

Analog zum Kemper Profiler Player bietet auch Neural DSP mit dem Nano Cortex eine Kompaktversion seines Quad-Cortex-Flaggschiffs an. Dieser ist als Capture Player mit über 50 Pre- und Post-Effekten ausgelegt und verfügt sogar über die Möglichkeit, eigene Profiles zu erstellen. Das Nano Cortex ist auf einen kompakteren, praxisorientierten Funktionsumfang zugeschnitten und passt mühelos in jedes Gigbag.

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Profilbild von Zawo

Zawo sagt:

#1 - 04.10.2018 um 06:22 Uhr

1

Aus meiner Sicht fehlt hier ebenfalls ein Oldie:TC Electronics G-SystemTrotz des Alters - aus meiner Sicht - ein unschlagbares Konzept, das heute "so" nicht mehr angeboten wird. Effekte sind rein auf Modulationseffekte begrenzt. Diese sind in einer 19" Einheit im Floorboard verbaut, können aber optional abgekoppelt und im Rack genutzt werden. Perfekt für 4-Kabel-Methode. Hat die Möglichkeit von 3 Loop-Wegen und ist extrem flexibel bei sowohl bei den Effekten, als auch bei der Belegung des Floorboards...Für jemanden, der mit Amp-Simulation nichts am Hut hat, die perfekte Lösung. Und genau diesen Grundgedanken teile ich auch.

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REINI sagt:

#2 - 11.02.2019 um 11:58 Uhr

0

Warum erscheint das Boss GT 1000 nicht in der Liste...?

    Profilbild von Haiko Heinz

    Haiko Heinz sagt:

    #2.1 - 11.02.2019 um 13:33 Uhr

    0

    Hallo Reini, danke für Deinen Kommentar. Da dieser Bericht noch vor dem Erscheinen des GT 1000 geschrieben wurde, fehlt das leider in Auflistung, hätte aber mittlerweile bestimmt seinen festen Platz darunter!

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Manuel Montilla sagt:

#3 - 25.03.2019 um 09:42 Uhr

2

Wer viel Sound für wenig Geld haben will, Sollte sich mal das Zoom G1on anschauen. Ich habe es hier mal etwas beschrieben https://musiktechnik.blogsp...

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Hardy O sagt:

#4 - 30.10.2019 um 20:01 Uhr

0

Bei den Halbanalogen vermisse ich den NUX Cerberus. Großartiges Teil, liegt bei Thomann auf Platz 10, was den Kategorie-Verkaufsrang angeht. – Können so viele Käufer sich so sehr irren?

    Profilbild von Haiko Heinz

    Haiko Heinz sagt:

    #4.1 - 30.10.2019 um 21:26 Uhr

    0

    Hallo Hardy, da hast du natürlich recht. Da jedoch nur fünf Effektgeräte pro Rubrik stattfinden, musste ich eine Auswahl treffen und da der Cerberus im Bonedo Test nur 4 Sterne erhalten hat, hatte ich mich für andere Modelle entschieden. Das beduetet aber natürlcih nicht, dass auch dieses Pedal seht gute Ergebnisse liefert und das es sicherlich auch sehr beliebt ist.

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Arnold Hauer sagt:

#5 - 21.06.2021 um 05:54 Uhr

0

Das beste fehlt: Neural DSP quad cortex.

Profilbild von Hein Bloed

Hein Bloed sagt:

#6 - 14.11.2022 um 15:22 Uhr

2

Bei allen Konzerten, die ich besuche, verwenden die Gitarristen ausnahmslos Pedalboards. Die meisten Multis erlauben nicht einmal das Stacken von 2 gleichartigen Effektarten (z.B. Modulation, Chorus+Phaser).

    Profilbild von JB

    JB sagt:

    #6.1 - 23.01.2023 um 08:05 Uhr

    2

    das kann Kemper, Fractual und Quad Cortex problemlos. Die kannst du auch als Pedelboard einfach vor den echten Amp legen. Darum geht es doch hier im Bericht

    Antwort auf #6 von Hein Bloed

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Profilbild von Sharkai

Sharkai sagt:

#7 - 17.11.2022 um 10:01 Uhr

0

Also das ein Helix Floor in die gleiche kerbe schlagen soll wie ein Kemper halt ich schon für eine gewagte Aussage. Der Helix stellt digitale Verstärker dar, was der Kemper so nicht tut. Der Kemper nimmt einen Verstärkersound auf und diesen kann man dann bearbeiten. Dabei verhält sich das erstellte Profile nie so wie der eigentliche Verstärker. Profile ich eine Marshall mit vollem Gain, dann wird der Sound komplett verändert (stllenweise grausam) wenn ich dann am Kemper den Gain zurücknehme. Das ist beim Helix genau anders, der arbeitet wie ein realer Verstärker. Wenn ich da den Marshall auswähle und Gain rein oder raus drehe, ist das auch wie bei einem Marshall; zumindest kommt es dem sehr nahe. Was die IR's der Lautsprecher angeht, da arbeiten beide ähnlich. Wobei seit dem letzten Update des Helix (3.50) man auch hier einiges genauer (ich bin der Meinung auch besser) einstellen kann. Ein weiteres Manko am Kemper ist die altbackene wirklich fummelige Bedienung. Wer aber seinen Ampsound digitalisieren will, ist beim Kemper erstklassig aufgehoben. Also das Profiling macht der schon super gut. Wer aber nach seinem Sound noch sucht, sollte auf jeden Fall zum Helix greifen. Und wer das nötige Kleingeld hat, am besten noch zum AXE-FX den der kann beides hervoragend

    Profilbild von Haiko (Bonedo)

    Haiko (Bonedo) sagt:

    #7.1 - 17.11.2022 um 18:39 Uhr

    0

    Hallo Sharkai, du hast natürlich recht und daher schrieb ich um genau zu sein "in eine ähnliche Kerbe". Gemeint ist damit nicht, dass die gleiche interne Arbeitsweise von Statten geht, sondern dass auch hier die digitale Abbildung (ob Emulation oder Profile) des Amps, die Möglichkeit eigene IRs zu laden und eine Effektsektion gepaart sind mit dem Floorboardformat. Kemper Stage, Quad Cortex, FM3 bzw. 9 und das Helix gehören für mich - bei allen Unterschieden - in diese Grobkategorie der High End Modeller.

Profilbild von Jenny

Jenny sagt:

#8 - 07.12.2022 um 10:25 Uhr

0

Mich wundert es, dass das Headrush nicht erwähnt wird. Liegt das an der schlechten Verfügbarkeit?

    Profilbild von Haiko (Bonedo)

    Haiko (Bonedo) sagt:

    #8.1 - 07.12.2022 um 11:29 Uhr

    0

    Hallo Jenny, du hast vollkommen recht! Das MX5 gehört da definitv rein und wird im bald folgenden Artikelupdate inkludiert. Beste Grüße, Haiko

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Ronny Guittar sagt:

#9 - 04.07.2025 um 08:13 Uhr

3

Nicht eines der Geräte wäre was für mich. Viel zu viel Vorprogrammierung, viel zu viele Effekte und für mich zu aufwändig. Ein Traum wäre ein Stomper, der nur das nötigste mit reinen vintage Modulationen kann. Dabei sollte jedes Pedal bereits auf einen Sound festgelegt sein und analog mit Potireglern einstellbar: Echo, Hall, Vibrato, WahWah, Chorus, Flanger und gut. 6 Pedale in einem Gehäuse und die passenden Potis genau drüber. Kein Schnickschnack, keine Regelung per Tablet oder Smartphone oder sonst was Zeitraubendes (damit meine ich die Anlernphase), sondern einstecken, anschalten und sofort frei nach Geschmack analog einregeln und gut. Nicht einmal ein Lautstärkepedal müsste das Ding haben. So was würde ich mir sogar selbst baue, wären denn dann alle Pedale gleich gebaut - will heißen, In- Output an genau den selben Gehäusepositionen und die Gehäuse alle gleich groß. Aber in 70 Jahren Pedalbau haben die Hersteller nicht einmal das geschafft, weswegen Pedalboards immer eine ziemliche Bastelei sind, die vermeidbar wäre.

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