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Die Eagles schimpfen über ihr erfolgreichstes Album

Die Eagles haben keinen unwesentlichen Teil zur Geschichte des Rocks beigetragen und können sich seit neuestem auch mit dem meistverkauften Album aller Zeiten brüsten. Dennoch beschimpft die Band ihr erfolgreichstes Werk. Warum die Band so über ihr Album denkt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Distributed by Asylum Records, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Eagles zählen auch heute noch zu den einflussreichsten Rockbands aller Zeiten. Und ein Album sticht dabei besonders hervor: „Their Greatest Hits (1971-1975)“ verkaufte sich bin heute über 40 Millionen Mal und erhielt vor genau 50 Jahren als erstes Album überhaupt eine Platin-Auszeichnung der RIAA (Recording Industry Association of America) für über eine Million verkaufte Alben innerhalb von nur sieben Tagen. Hierbei zählen auch Streams als Verkauf (1500 Klicks). Trotzdem schimpfen Sänger Don Henley und Gitarrist Don Felder auf die Plattenfirma, die das Album seiner Zeit veröffentlicht hatten. Die Band hatte damals kaum etwas mit der Entstehung zu tun.

Möglichst viel Gewinn für wenig Produktion

Im Buch “To the Limit: The Untold Story of the Eagles” bezeichnet Gitarrist Don Felder das Album als reine Geldmacherei. Diese Sammlung, bestehend aus Songs wie “Take It to the Limit” und “The Best of My Love”, sei “nichts weiter als ein Trick der Plattenfirma, um Produkte zu verkaufen, ohne zusätzliche Produktionskosten zahlen zu müssen”. Die Songs stammen aus den ersten vier Studio-Alben der Band, welche zwischen 1972 und 1975 entstanden sind. “Die Plattenfirma kümmerte sich nur um ihre Quartalsberichte”, ergänzt Sänger Don Henley.

Ein Eagles Album, auf dem nicht einmal Hotel California drauf ist

Die neun Werke der Compilation umfassen lediglich die frühen Produktionen mit der Besetzung um Don Henley, Glenn Frey, Randy Meisner und Bernie Leadon. Sie ist damit ein Sammelband für die Zeit mit Bernie Leadon, welcher nach dem Album „One of These Nights“ aus der Band ausstieg.

Sind die Eagles bald Geschichte?

Mit über 200 Millionen verkauften Album, der Aufnahme in der Hall of Fame und einem Werk, dass “Thriller” vom Platz Eins der meist verkauften Alben weltweit verdrängt hat, denken die Eagles nun an einen Abschied von der Bühne. Don Henley sagte im Interview mit CBS Sunday Morning, er glaube, dass dieses Jahr wahrscheinlich das letzte sein werde. Man nähere sich dem Ende – und das sei für ihn in Ordnung.

Bleibt der Groll?

Gegenüber der Associated Press sagte Henley, er sei über den anhaltenden Erfolg erstaunt und dankbar. In einer Zeit, in der in Kultur und Alltag vieles immer kurzlebiger wirke, freue es ihn umso mehr, Teil von etwas zu sein, das über fünf Jahrzehnte Bestand habe.

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