Der chinesische Hersteller Flamma aus Shenzhen hat mittlerweile ein durchaus beachtliches Portfolio an Effektpedalen und elektronischem Zubehör für Musiker im Programm. Preislich bewegt sich Flamma klar im Budget-Segment: Die meisten Pedale liegen deutlich unter der 100-Euro-Marke, und einige Mini-Modelle sind für weniger als 50,- Euro zu haben. Mit dem Flamma FC21 Optical Compressor hat der Hersteller sogar einen besonders günstigen Vertreter im Programm, der sich sowohl an Gitarristen als auch an Bassisten richtet. Das kompakte Minipedal arbeitet mit einem analogen Schaltkreis auf optischer Basis und kostet aktuell gerade einmal 29,90 Euro – ein Preis, bei dem man unweigerlich hellhörig wird. Ob der kleine Verdichter am Bass überzeugen kann oder ob hier zu viel gespart wurde, klären wir im folgenden Test.

- musikalisch arbeitende optische Kompression
- vergleichsweise transparenter Sound
- kompaktes Miniformat
- tadellose Verarbeitung
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- EQ-Regler nur eingeschränkt bassgerecht nutzbar
- keine Mittenrastung beim EQ-Regler

Flamma FC21 Optical Compressor: Erster Eindruck
Der Flamma FC21 Optical Compressor kommt im sogenannten Mini-Format mit kompakten Abmessungen von 47 x 83 x 52 mm und bringt gerade einmal 153 g auf die Waage. Damit ist das Pedal ohne Frage ein dankbarer Kandidat für ohnehin schon gut gefüllte Pedalboards.
Trotz des äußerst günstigen Preises hinterlässt der kleine Kompressor einen robusten Eindruck und wirkt insgesamt solide verarbeitet. Die Elektronik sitzt in einem mattgelb lackierten Metallgehäuse, das auf der Unterseite mit einem großflächigen Gummipad zur Rutschsicherung versehen ist.
Wie ist das Bedienfeld des Flamma FC21 Optical Compressor gestaltet?
Das Bedienfeld auf der Oberseite ist angenehm übersichtlich gehalten und beschränkt sich auf drei Regler: Für die eigentliche Kernaufgabe – die Kompression – steht der Comp-Regler bereit, mit dem die Intensität der Komprimierung eingestellt wird. Technisch arbeitet der Flamma FC21 mit einem optischen Schaltkreis, der für eine eher weiche und organische Ansprache bekannt ist. Optische Kompressoren gelten ja gemeinhin als gutmütig und musikalisch, da sie Pegelspitzen sanft einfangen, ohne dabei zu aggressiv ins Signal einzugreifen.
Unterhalb des Comp-Reglers sitzen zwei abermals deutlich kleinere Potis: Links der Volume-Regler, mit dem die Ausgangslautstärke des komprimierten Signals angepasst wird, rechts daneben ein EQ-Regler zur klanglichen Feinabstimmung. Über die genaue Arbeitsweise oder die bearbeiteten Frequenzbereiche dieses EQs macht Flamma allerdings keine näheren Angaben – dazu später mehr im Praxisteil.
An der Vorderkante des Pedals befindet sich schließlich der True-Bypass-Fußschalter zum Aktivieren beziehungsweise Deaktivieren des Effekts, ergänzt durch eine helle Status-LED, die zuverlässig über den aktuellen Betriebszustand informiert.
Welche Anschlüsse besitzt der Flamma FC21 Optical Compressor?
Die Klinkenanschlüsse sind seitlich am Gehäuse untergebracht – wie üblich sitzt der Input rechts und der Output links. Der Netzanschluss befindet sich auf der Rückseite des Pedals, ein passendes Netzteil gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Der Flamma FC21 Optical Compressor arbeitet mit einem handelsüblichen 9-Volt-Netzteil, ein Batteriebetrieb ist aufgrund der kompakten Bauweise logischerweise nicht möglich.






























