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Yungblud entschuldigt sich nach Foto mit Till Lindemann

Ein Instagram-Foto von Yungblud und Till Lindemann hat in den sozialen Medien eine hitzige Debatte ausgelöst. Nachdem der Rammstein-Frontmann ein gemeinsames Bild mit dem britischen Rocker veröffentlichte, sah sich Yungblud mit deutlicher Kritik konfrontiert. Hintergrund sind die seit 2023 bekannten Vorwürfe gegen Till Lindemann. Inzwischen hat sich Yungblud in einem Statement entschuldigt und von der Situation distanziert.

Raph_PH, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons

Foto von Yungblud und Till Lindemann sorgt für Kritik

Das Foto entstand in Perth, Australien, wo sich beide Künstler im Rahmen ihrer Tourneen begegneten. Lindemann teilte das Bild auf Instagram mit den Worten: „Absolute pleasure meeting @yungblud in Perth. Have fun in Mumbai!“

Kurz nach Veröffentlichung machten viele Fans ihrem Unmut Luft. Der Grund: Gegen Lindemann wurden im Jahr 2023 von mehreren Frauen Vorwürfe erhoben, die mutmaßliche Übergriffe sowie problematische Strukturen im Umfeld von Konzerten betreffen. Die Berliner Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen später mangels hinreichenden Tatverdachts ein. Lindemann bestreitet die Anschuldigungen. Dennoch gelten die Vorwürfe für viele Menschen weiterhin als schwerwiegend.

Die Kritik an Yungblud fiel auch deshalb besonders heftig aus, weil der Musiker seit Jahren als klar links positionierter, politischer und menschenoffener Künstler gilt. Er setzt sich öffentlich für Diversität, queere Rechte, Gleichberechtigung und gegen Machtmissbrauch ein. Für viele Fans schien das Foto daher nicht mit seinen bisherigen Haltungen vereinbar.

Wie reagiert Yungblud auf die Vorwürfe?

Auf die Reaktionen folgte ein Audio-Statement von Yungblud auf Instagram. Darin erklärte der Sänger, dass er zum Zeitpunkt des Treffens keine Kenntnis über die Vorwürfe gegen Lindemann gehabt habe. Er treffe aktuell sehr viele Menschen auf Tour und wisse nicht immer, wer sie seien oder wofür sie stünden.

Yungblud betonte, dass er die Begegnung anders eingeschätzt hätte, wenn er informiert gewesen wäre. Zudem entschuldigte er sich bei seiner Community und versicherte, dass seine Werte unverändert seien. Er stehe weiterhin für Respekt, Offenheit und Gleichberechtigung.

Wie nachhaltig diese Entschuldigung bei den Fans ankommt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Klar ist: Das Foto und Yungbluds Reaktion darauf haben eine Diskussion ausgelöst, die in der Szene noch eine Weile nachhallen dürfte.

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yungblud bei einem konzert

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Profilbild von Hans

Hans sagt:

#1 - 28.01.2026 um 21:14 Uhr

0

Hört hört, beide haben sich gut verstanden und nun wird die Cancel-Culture-Keule (erneut) geschwungen. Til ist unschuldig und es hat sich keine einzige Frau und Zeuge gemeldet, die gegen ihn aussagen hätten können, soweit ich mich erinnere, dass die Anklage fallen gelassen werden musste - Mangels Beweisen. Dabei wurde eifrig nach diesen gesucht. Sattdessen hat die linke Gesellschaft gegen ihn gewettert und ihr Urteil gefällt. Da gab es doch eine junge Frau, die in Youtube mächtig Stimmung gemacht hat, inkl. Darstellung von den Gegebenheiten vor Ort. Es kam raus, dass alles erfunden wurde und sie hat richtig Ärger bekommen. Leider kann man hier nicht alles schreiben, es würde auch "gecancelt" werden, doch alles ist der Untergang unserer Zeit, auch im Musikbusiness. Der Artikel hätte objektiv sein sollen. In den Medien wird gerne so dargestellt, wie es der Zeitgeist erfordert und alles zurechtgebogen. Mich stört am meisten, dass Frauen hier als Opfer und Unschuldige hingestellt werden. Dabei weiß doch jeder, was unternommen wird ... Frauen ist bewusst, welchen Gefahren sie sich aussetzen, was sie unternehmen müssen, um an Stars etc. herankommen zu müssen. Hier wird nur eine Währung getauscht. Im Nachhinhein versuchen sie, es zu rationalisieren und es kommt zu solchen (haltlosen) Anschuldigungen.

Profilbild von peniz

peniz sagt:

#2 - 28.01.2026 um 22:34 Uhr

0

der junge ist ne pussy......

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