Heute stelle ich euch mit Dave Lombardo eine absolute Ikone des Thrash-Metal vor. Kein anderer Drummer hat dieses in den 1980er-Jahren entstandene Genre so geprägt wie Lombardo mit seiner Band Slayer, der er – mit diversen Unterbrechungen – 22 Jahre lang angehörte. Ebenso überraschend wie seine Aus- und Wiedereinstiege bei Slayer dürften für viele die anderen musikalischen Felder sein, die Dave Lombardo bis heute beackert und die teilweise überhaupt nichts mit Metal zu tun haben. Werfen wir also mal einen genaueren Blick auf die vielen Stationen in Lombardos Leben sowie natürlich auch auf sein Equipment.

- Einer Pizza verdankt er seine Karriere
- „Reign In Blood“ – 29 Minuten für die Ewigkeit
- Dave Lombardo vs. Kerry King
- Von Groove-Metal bis Vivaldi
- Zurück bei Slayer
- Was macht Lombardos Spiel so besonders?
- Welche Drummer waren Dave Lombardos Vorbilder?
- Dave Lombardos Equipment: Von Anfang an Tama und Paiste
- Für einige Jahre ging er fremd
- Daves Projekte nach seinem Ausstieg bei Slayer
Einer Pizza verdankt er seine Karriere
Dave Lombardo wurde am 16. Februar 1965 in der kubanischen Hauptstadt Havana geboren, allerdings siedelte die Familie bereits kurz nach seiner Geburt in die USA um und ließ sich in Kalifornien nieder. Während seiner Kindheit war er von Jazz, Latin und Salsa umgeben und nannte diese Genres in späteren Jahren auch immer wieder als seine frühesten musikalischen Einflüsse. Im Alter von 12 Jahren kam er durch seinen älteren Bruder erstmals mit der Musik von Led Zeppelin und Cream in Berührung und bekam sein erstes Drumkit. Seine ersten Banderfahrungen sammelte Dave in Schülerbands, die bekannte Rocksongs coverten.
Im Jahr 1981 lernte er – gerade einmal 16 Jahre alt und als Pizzalieferant unterwegs – an einer Haustür in der Nachbarschaft den Gitarristen Kerry King kennen und beschloss, eine Band mit ihm zu gründen. Kurz darauf stießen noch der Gitarrist Jeff Hanneman und der Bassist und Sänger Tom Araya dazu, womit der Grundstein für Slayer gelegt war.
Von da ab an ging alles – und das traf nicht nur auf die Musik zu – rasend schnell: Innerhalb von einem Jahr wurde ein Plattenvertrag mit dem Label Metal Blade Records unterzeichnet und 1983 – Dave war gerade volljährig geworden – erschien das Debütalbum „Show No Mercy“, welches mit seiner Mischung aus Punk und Metal und über 30.000 verkauften Einheiten sofort ein Erfolg wurde. Das zweite Album „Hell Awaits“ von 1985 enthielt einige längere Songs, setzte aber ansonsten die bewährte Linie fort. Hier ein Liveclip aus demselben Jahr:
„Reign In Blood“ – 29 Minuten für die Ewigkeit
Für die Produktion des folgenden Albums wurde Rick Rubin als Produzent und Vertreter seines Labels Def Jam verpflichtet. Rubin hatte sich zu dem Zeitpunkt vor allem mit der Produktion von Hip-Hop-Acts wie LL Cool J und Beastie Boys einen Namen gemacht und strebte danach, seinen Aufgabenbereich in Richtung Rock und Metal zu erweitern. Das Ergebnis war „Reign In Blood“ (1986), welches zum ikonischsten und einflussreichsten Slayer-Album überhaupt werden sollte. Die Aufnahmen dieses nur 29 Minuten langen Krachers dauerten lediglich drei Wochen, wobei in der ersten Woche ausschließlich die Drumtracks eingespielt wurden. Das folgende 1986er Video zeigt die Band roh und ungefiltert bei einer Probe:
Dave Lombardo vs. Kerry King
Bereits kurz nach der Veröffentlichung von „Reign In Blood“ gingen Slayer auf Tour, allerdings gab es Unstimmigkeiten, weil Daves Bandkollegen angeblich nicht wollten, dass er seine Freundin und spätere Ehefrau Teresa mit auf Tour nahm. Infolgedessen stieg Lombardo während der laufenden Tour aus der Band aus, wo er für die restlichen Konzerte durch Tony Scaglione ersetzt wurde.
Allerdings bekniete Produzent Rick Rubin ihn in den folgenden Monaten so sehr, zurückzukommen, dass Lombardo schließlich nachgab und 1987 wieder dabei war. Dennoch lösten sich die Probleme, vor allem zwischen Lombardo und dem Gitarristen Kerry King, nicht wirklich auf, sondern verschärften sich sogar, als Teresa ihr erstes Kind erwartete und Lombardo mehr Zeit für die Familie einforderte. Nachdem er erfuhr, dass Slayer ohne sein Wissen bereits Auditions mit verschiedenen Drummern abgehalten hatten, stieg er 1992 zum zweiten Mal aus. Doch auch damit war das Kapitel Slayer für ihn noch nicht beendet…
Von Groove-Metal bis Vivaldi
Kurz vor seinem zweiten Ausstieg wurde Lombardo einmal gefragt, was er machen würde, wenn er nicht mehr bei Slayer spielt. Daves Antwort:
„I’ll probably open up a jazz club and feature my own little jazz band. I’d like to do something like that – I’d like to own a place.“
Mit Jazz sollte er tatsächlich einige Jahre später in Berührung kommen, aber zunächst blieb er seinem bisherigen Genre weitgehend treu. Etwa ein Jahr nach seinem Ausstieg bei Slayer und kurz nach der Geburt seines Sohnes startete er mit Grip Inc. ein neues Projekt, welches innerhalb der nächsten 13 Jahre vier Alben veröffentlichte. Die Musik war im Vergleich zu Slayer Groove-orientierter, trug aber vor allem durch Daves Drumming immer noch klar den Metal-Stempel.
Für viele überraschend war Daves Teilnahme am Projekt „Vivaldi: The Meeting“ im Jahr 1998 und dem daraus entstandenen gleichnamigen Album. So klingt es, wenn Barockmusik und Lombardos Drumming aufeinandertreffen:
Fantomas, denen Lombardo von 1998 bis 2005 angehörte, spielten eine wilde Mischung aus Grindcore, Jazz, Filmmusik, Cartoon Music, moderner Klassik und unzähligen weiteren Stilrichtungen, welche sich fast übergangslos aneinanderreihten. So erweiterte sich Daves musikalischer Horizont in den folgenden Jahren drastisch und führte ihn durch sein Zusammentreffen mit dem New Yorker Saxophonisten und Komponisten John Zorn auch an die freie Improvisation heran. Zorn hatte bereits jahrelang mit Patton kollaboriert, unter anderem in der Allstar-Band Naked City. Es folgten – nach einem kurzen Intermezzo bei der Thrash-Metal-Band Testament – 1999 und 2000 zwei Alben mit Zorn sowie bis heute verschiedene musikalische Projekte unter Zorns Mitwirkung und Auftritte als Drums/Saxophon-Duo oder in größeren Konstellationen.
Zurück bei Slayer
Während Lombardo seine musikalischen Projekte Grip Inc. und Fantomas weiterverfolgte, kam ziemlich überraschend im Jahr 2001 ein Anruf seiner Ex-Band Slayer mit der Frage, ob er für ein paar Auftritte zur Verfügung stünde. Lombardo sagte zu und kehrte schließlich für weitere zwölf Jahre in den Schoß seiner Band aus Teenagerzeiten zurück. Nachdem er 2003 ein Album der finnischen Symphonic-Metal-Band Apocalyptica und 2005 das letzte Fantomas-Album eingespielt hatte, folgte im selben Jahr noch ein Album mit DJ Spooky – mit Mitgliedern von Public Enemy und Living Colour –, bevor Dave sich für die nächsten Jahre wieder fast ausschließlich auf Slayer konzentrierte. Hier eine 2010er-Version des Klassikers „Angel Of Death“:
Der finale Split folgte 2013, als die Wege zwischen Slayer und Lombardo sich endgültig trennten. Grund waren finanzielle Angelegenheiten bzw. die Aufteilung der Einnahmen innerhalb der Band, bei der Dave sich benachteiligt fühlte. Bevor wir den letzten Teil der Lombardo-Story erzählen, wollen wir kurz einen Blick auf Daves Stil, seine musikalischen Einflüsse und sein Equipment werfen.

Was macht Lombardos Spiel so besonders?
Dave Lombardo trägt – natürlich völlig zu Recht – den Beinamen „Godfather of Doublebass“. Tatsächlich gab es in den frühen 1980er-Jahren kaum einen Drummer, der ihm in dieser Disziplin das Wasser reichen konnte. Aber nicht nur seine Fußarbeit machte ihn legendär, vor allem seine spektakulären und unvergleichlich fließenden Fills über die Toms sind immer wieder eine wahre Freude. Für seine Bandkollegen bargen sie offensichtlich immer wieder Überraschungen. Dave erinnert sich:
„Once I get into the beat, I go into this roll and I don’t know where it comes from. I’ll start it in an unusual place, and the band knows Dave is starting one of those weird rolls. I’ll go nuts, go everywhere on the kit. The band is praying I come down on the 1, and I always do. I get into this trancelike or hypnotic state. And I always wonder afterward, What did I just do?“
Und wer sich oftmals über die Stickings in Lombardos Fills wundert, weiß womöglich nicht, dass Dave eigentlich Linkshänder ist, obwohl er eine Rechtshänder-Konfiguration spielt. So übernimmt die linke Hand die Führung, ebenso wie auch der linke Fuß. Zur Konzeption seiner Fills erklärt er:
„I lead with my left hand and double the last beat on my left hand so that my right hand is free to hit the crash… Since I double that last tom stroke, my right hand doesn’t have to whip up so fast to get to the crash. I can bring my arm back that much further and get more momentum going into the crash.“
Eine weitere Auffälligkeit in Lombardos Spiel ist, dass selbst die ultraschnellen Grooves immer einen gewissen Swing haben und niemals nur nach Technik klingen. Hier ein Drumcam-Video von 2011. Los geht’s ab etwa 1:20 Min.
Auf die Frage, ob er Gehörschutz verwendet, antwortete Dave in einem Interview von 1991:
- „No, I can’t. It doesn’t feel right. I’ve got to hear the complete sound of the cymbals and drums to play right.“

Welche Drummer waren Dave Lombardos Vorbilder?
Dass Dave Lombardo spätestens seit „Reign In Blood“ unzählige Metaldrummer beeinflusst hat, dürfte außer Frage stehen. Aber welches waren eigentlich seine Vorbilder aus der Anfangszeit und welche Drummer favorisierte er in den späteren Jahren?
Aufgewachsen ist Lombardo mit Musik von kubanischen Künstlern wie Paquito D’Rivera oder dem „King of Mambo“ Tito Puente sowie allem, was in den 1970er-Jahren im US-Radio lief, sei es Rock, Pop, Funk, Soul oder R’n’B. Das erste Album, das er besaß, war „Kiss Alive“ mit Peter Criss, seinem ersten Vorbild, an den Drums. Von dort führte der Weg weiter zu den britischen Heavy-Metal-Bands Iron Maiden und Judas Priest, aber auch ältere Vertreter wie Ian Paice von Deep Purple, Bill Ward von Black Sabbath und Mitch Mitchell von The Jimi Hendrix Experience bewunderte er. Als er in den Nullerjahren einmal nach seinen aktuellen Lieblingsdrummern gefragt wurde, lautete seine Antwort:
„There’s a band that has blown me away called The Locust. I get goose bumps when I think of them… It’s music on another level. And their drummer, Gabe Serbian, is phenomenal. I also like Dale Crover of The Melvins. That guy hits hard. I was on stage with him recently, in The Fantomas/Melvins Big Band. The odd-time stuff that he does confused me at first, and it took me some time to get it down. Speaking of Dave Grohl, Dale Crover, and Gabe Serbian, all play four-piece drumsets, and I’m impressed to hear how many sounds they can get out of a small kit. Other drummers I’ve been enjoying lately are John Dolmayan from System Of A Down and Joey Jordison of Slipknot.“
Dave Lombardos Equipment: Von Anfang an Tama und Paiste
Dave Lombardo bekam sein erstes Drumkit im Alter von etwa 12 Jahren von seinen Eltern geschenkt. Dabei handelte es sich um ein Maxwin, eine preisgünstige Serie von Pearl. Vier Jahre später folgte das nächste Drumkit, das – so erinnert es Dave – immerhin 1100 Euro gekostet hatte. Seine Eltern streckten den Betrag vor, den Dave durch verschiedene Jobs abarbeiten musste. Vermutlich handelte es sich dabei bereits um das weiße Tama Royalstar Kit, auf dem die ersten drei Slayer-Alben eingespielt wurden.
In der ursprünglichen Konfiguration bestand es aus Snare, Bassdrum, vier Concert Toms und einem Floortom. Auf verschiedenen Fotos ist an dem Kit eine dunkle 14“ x 6,5“ Tama Snare, vermutlich mit Holzkessel, zu sehen. Im Jahr 1983, als das Slayer-Debütalbum erschien, wurde das Set um eine zweite Bassdrum, eine Tama Imperialstar, ergänzt. Diese Konfiguration hat Dave bis mindestens 1988 beibehalten.

Dave Lombardo knallt im Slayer-Klassiker "Angel of Death" ein wahres Feuerwerk aus Doublebass-Gewitter und schnellen Grooves aufs Parkett. Wir schauen uns den Song genauer an.
Im Tama-Katalog von 1991 ist er als Nutzer eines Rockstar-Pro Kits gelistet. Das chromfarbene Kit enthält nun sechs Racktoms in den Größen 8“ x 8“, 10“ x 10“, 12“ x 11“, 13“ x 12“, 14“ x 13“ und 15“ x 14“, zwei 16“ x 16“ und 18“ x 16“ Floortoms, zwei 24“ x 18“ Bassdrums und eine flache 14“ x 3,25“ Birch Snare. Das Kit spielt er im folgenden Studio-Video:
Ebenso detaillierte Infos gibt es zum Kit, das er 1995 bei Grip Inc. verwendete. Es war ein Tama Artstar Custom in der Konfiguration 2 x 24“ x 18“ Bassdrums, 14“ x 5,5“ Starclassic Maple Snare, 8“ x 8“, 10“ x 8“, 12“ x 9“, 13“ x 10“, 14“ x 11“ und 15“ x 12“ Racktoms sowie ein 18“ x 16“ Floortom, ein 20“ x 14“ Gong Drum und ein 38“ Paiste Symphonic Gong.
Seine Becken stammen vor allem aus der RUDE-Serie
Lombardos Becken stammen übrigens seit den Slayer-Anfangstagen bis heute von Paiste. In den 1990er-Jahren war es eine Mischung aus RUDE, 2002, Sound Formula und Signature, heutzutage benutzt er vorwiegend RUDE, darunter 16“, 18“ und 20“ Crashes, zwei Splashes, eine 15“ Sound Edge Hi-Hat sowie das 22“ „The Reign“ RUDE Power Ride, das Paiste mit ihm zusammen entwickelt hat. Eine Konstante in seinem Kit sind bis heute zwei 18“ und 20“ 2002 Novo Chinas.
Für einige Jahre ging er fremd
Auf der 2000er Fantomas-Tour spielte Dave ein Tama Starclassic Set mit fünf Racktoms und zwei Floortoms sowie einem Gong. Ab etwa 2003 spielte er, inzwischen wieder zurück bei Slayer, ein Starclassic mit sechs Racktoms – eine Konfiguration, die er für die folgenden sechs Jahre beibehielt. Zur 2009er Slayer „World Painted Blood“-Tour hat Lombardo sein Kit etwas abgespeckt. An seinem Tama Artstar Custom sind nur noch 4 Racktoms zu sehen.
2010 gab es dann eine dicke Überraschung. Dave wechselte sein Endorsement und spielte nun ddrum. Das Kit, das auf der Big Four Tour, zu der neben Slayer noch Metallica, Anthrax und Megadeth gehörten, zu sehen war, bestand aus zwei 24“ Bassdrums, 10“, 12“, 13“ und 14“ Racktoms, zwei 18“ und 20“ Floortoms und einer 14“ x 5,5“ Snare. ddrum hatte ihm sogar ein 14“ x 5,5“ Signature-Modell gewidmet, auf der Tour sieht man aber eine Snare mit Chrom-Oberfläche.

Um die Verwirrung perfekt zu machen, stand ein Jahr später schon wieder ein anderes Logo auf Daves Bassdrum-Frontfellen: Ludwig. Anfangs benutzte er ein Classic Maple, 2012 schließlich ein Vistalite Kit. Dass Lombardo auch auf einem 4-Piece-Kit brillieren kann, zeigte er bei seiner Band Philm. Hier sieht man ihn 2015 – inzwischen wieder zurück bei Tama – im Studio mit einem Single Bassdrum Starclassic Kit mit Doppelpedal.
Seitdem blieb er Tama treu, aber seine Kit-Aufbauten wechselten je nach den musikalischen Anforderungen der jeweiligen Band. Bei seinen Gigs mit Testament im Jahr 2022 beispielsweise spielte er bei seinem blauen Tama Star Maple Kit wieder die bewährte Konfiguration mit vier Toms, während bei den 2025er Livegigs mit den Misfits ein 4-Piece Starclassic Bubinga Kit mit 24“ Bassdrum, 15“ Racktom und 18“ Floortom, ergänzt um einen kompletten Satz Paiste RUDE Cymbals zum Einsatz kam. Lombardo spielt übrigens seit langem Promark Sticks und haut auf Evans-Felle.
Daves Projekte nach seinem Ausstieg bei Slayer
Bereits kurz vor seinem Ausstieg bei Slayer hatte Lombardo ein neues Projekt namens Philm gestartet. Das Metal-Trio veröffentlichte 2012 sein erstes Album und zwei Jahre später das zweite und letzte. In diesem Studiovideo von 2015 kann man Lombardo an einem 4-Piece-Kit erleben:
Nach dem Ausstieg bei Philm folgte ab 2016 eine sechsjährige Zusammenarbeit mit den Hardcore-Veteranen Suicidal Tendencies, aus der zwei Alben hervorgingen. Etwa zeitgleich spielte Lombardo in der Band Dead Cross, zu der auch wieder Mike Patton gehörte. Es entstanden zwischen 2017 und 2022 zwei Alben, auf denen Lombardo zu hören ist. Und auch für Pattons 2019 wiederbelebte Band Mr. Bungle wurde Lombardo verpflichtet. Bisher entstanden zwei Alben unter seiner Mitwirkung.
Daves weitere Mitwirkungen der letzten Jahre beinhalten ein Album mit Annihilator (2022), ein Album mit der Band Empire State Bastard (2023) sowie zwei Alben unter dem Projektnamen Venamoris, bei welchem seine Ehefrau Paula als Sängerin und Multiinstrumentalistin dabei ist. Hier zeigt sich Lombardo erstmals von einer ungewöhnlich kommerziellen, soften Seite. Eine wirkliche Überraschung war das 2023er Soloalbum „Rites Of Percussion“, das Lombardo komplett alleine eingespielt hat. Und als ob das nicht genug wäre, ist er seit 2016 auch noch mit den Horrorpunks Misfits live unterwegs. Offenbar hat der Mann auch mit über 60 Jahren immer noch eine ungebremste Energie, sodass wir ihn sicher noch in vielen weiteren Projekten erleben dürfen.


























