Mit frischen Modellen der Stratocaster, Stratocaster HSS, Telecaster, HotShot Telecaster, Jazzmaster und Jaguar bringt Fender die American-Professional-Produktreihe auf den neuesten Stand. Die American Professional ist die Flaggschiff-Serie des US-amerikanischen Herstellers und wird durchweg in Corona, Kalifornien, gefertigt. Sie wartet mit Neuerungen auf, die Sound und Bespielbarkeit der Instrumente weiter verbessern, gleichzeitig aber das bewährte Erbe dieser Klassiker aufrechterhalten sollen. So bleiben das Erscheinungsbild und die Prinzipien der Basiskonstruktion weitgehend unangetastet. Gleichzeitig finden jedoch überarbeitete Stege, neu konzipierte V-Mod-III-Tonabnehmer, eine Push-Push-Funktion für den Tonregler sowie ClassicGear Precision Potentiometers mit optimiertem Regelverhalten Eingang in die Produktserie. Vorerst sind die Fender-Neuheiten nur für Rechtshänder erhältlich. Linkshändermodelle der Stratocaster und Telecaster sollen im Frühjahr 2027 folgen.

Das zeichnet die American Professional Stratocaster & Stratocaster HSS aus
Das Vorzeigestück und der Bestseller im Fender-Programm ist die Stratocaster, die in der klassischen Version mit drei Single-Coils und in der Variante Stratocaster HSS mit Steg-Humbucker in etlichen Polyurethanlackierungen zu haben ist und auf eine Historie von rund siebzig Jahren zurückblickt.
Die Instrumente setzen farbabhängig auf einen Korpus aus Erle beziehungsweise Esche und einen vierfach verschraubten Ahornhals mit Deep-C-Profil und satinierter Rückseite. Die Mensur beträgt klassische 25,5 Zoll und der Radius des an den Kanten abgerundeten Griffbretts 9,5 Zoll. Auf diesem finden sich jeweils 22 Narrow-Tall-Bünde, schwarze Dot-Inlays und ein Knochensattel. Der Halsfuß ist laut Fender ergonomisch abgerundet, um den Zugang zu hohen Lagen zu optimieren.
Die Nickel-Chrom-Hardware besteht aus einem Synchronized-Tremolo mit Zweipunktbefestigung, Stahlsätteln, einem kaltgewalzten Stahlblock sowie passenden geschlossenen Mechaniken.

Bei der Elektronik hat Fender allen neuen Gitarren die V-Mod-III-Tonabnehmer spendiert, die nach eigenen Angaben spezifisch auf das jeweilige Instrument abgestimmt sind. Sie sollen den Charakter der Baureihe ausgewogen übertragen und dabei mit feiner Dynamik und exzellenter Saitentrennung aufwarten. Der in der HSS-Variante verbaute Humbucker soll zudem zusätzlichen Druck liefern.
Die Tonabnehmerauswahl erfolgt über einen 5-Wege-Klingenschalter. Bei der Stratocaster lässt sich über die Push-Push-Funktion des Tonreglers der Halstonabnehmer in den Schalterpositionen 1 und 2 zuschalten, während die gleiche Funktion in den HSS-Modellen eine Coil-Tap-Funktion für den Humbucker aufruft.
Die American Professional Stratocaster ist in den Farben Aged Cherry Burst, Oxblood, Black, 3-Color Sunburst, Natural, Dark Night und Olympic White mit Ahorngriffbrett sowie in Olympic White, Oxblood, Dark Night, 3-Color Sunburst und Black mit Palisandergriffbrett erhältlich. Beim HSS-Schwestermodell umfasst die Auswahl Olympic White, Black und 3-Color Sunburst in der Version mit Ahorngriffbrett sowie Dark Night, Aged Cherry Burst, 3-Color Sunburst, Oxblood und Olympic White für die Varianten mit Palisandergriffbrett.

Modellabhängig liegen die Preise im Musikhaus Thomann zwischen 2.039 und 2.079 Euro inklusive Deluxe-Hartschalenkoffer für die reguläre Stratocaster und zwischen 2.079 und 2.129 Euro für die HSS-Version. Die Lieferbarkeit schwankt je nach Modell und Farbe zwischen sofortiger Verfügbarkeit, mehreren Wochen oder gar Monaten.
Was kann die American Professional Telecaster & HotShot Telecaster?
Wo die Strat ist, darf die Telecaster nicht fehlen. Auch hier setzt Fender modell- und farbabhängig auf Erle oder Esche für den Korpus und kombiniert den verschraubten Ahornhals mit Deep-C-Profil wahlweise mit einem Ahorn- oder Palisandergriffbrett.
Die American Professional Telecaster gibt sich klassisch, jedoch mit verbessertem Hals-Korpus-Übergang. Sie bietet auf einer Mensur von 25,5 Zoll 22 Narrow-Tall-Bünde und Dot-Inlays. Verbaut ist Nickel-Chrom-Hardware mit der typischen Telecaster-Stegkonstruktion. Diese setzt auf drei kompensierte Einzelsättel aus Messing und erlaubt eine Saitenführung durch den Korpus oder das Einfädeln von der Korpusoberseite. Neben einem Knochensattel kommen auch hier hauseigene, geschlossene Mechaniken zum Einsatz.
Die Elektronik besteht aus zwei V-Mod-III-Single-Coils, die über einen 3-Wege-Schalter ausgewählt werden. Per Push-Push-Funktion können die Tonabnehmer in der Zwischenposition seriell verschaltet werden – eine vierte Klangvariante.

Dieses Modell ist in den Lackierungen Natural, Butterscotch Blonde, Oxblood, 3-Color Sunburst, Aged Cherry Burst und Black mit Ahorngriffbrett beziehungsweise in 3-Color Sunburst, Black, Oxblood, Natural und Dark Night mit Palisandergriffbrett erhältlich.
Die Preise inklusive Koffer liegen zwischen 1.999 und 2.099 Euro.
Die HotShot-Version der Telecaster kommt in Aged Cherry Burst oder Butterscotch Blonde mit Ahorngriffbrett beziehungsweise in 3-Color Sunburst, Oxblood und Dark Night mit Palisandergriffbrett. Bei diesen Instrumenten hat Fender in der Mittelposition einen Stratocaster-Tonabnehmer der V-Mod-III-Serie verbaut, um die Klangvielfalt zu erhöhen. Entsprechend bietet dieses Modell einen 5-Wege-Klingenschalter.

Die Push-Push-Funktion des Tonreglers schaltet wie bei der Stratocaster in den Positionen 1 und 2 den Halstonabnehmer hinzu. Preislich liegen die HotShot-Modelle zwischen 2.079 und 2.129 Euro inklusive Koffer.
Die American Professional Jaguar & Jazzmaster im Detail
Auch die beiden Offset-Modelle Jaguar und Jazzmaster sind in der neuen American-Professional-Serie vertreten.
Die American Professional Jaguar ist in den Farben Oxblood, Dark Night, Black, 3-Color Sunburst und Olympic White erhältlich. Sie kombiniert einen Korpus aus Erle mit einem verschraubten Ahornhals mit Deep-C-Profil, einem Palisandergriffbrett, 22 Narrow-Tall-Bünden und weißen Dot-Inlays. Die Mensur liegt bei verkürzten 24 Zoll.

Zum Einsatz kommen das Jaguar-spezifische Panorama-Vibratosystem und eine optimierte J-Bridge. Die Klangübertragung übernehmen zwei abgestimmte V-Mod-III-Single-Coils, die per 3-Wege-Toggle-Schalter ausgewählt beziehungsweise kombiniert werden. Hinzu kommen die spezifischen Steuerelemente in Form von Master Volume, Master Tone sowie Lead- und Rhythm-Circuit mit eigenen Lautstärke- und Tonreglern. Die Push-Push-Funktion des Tonreglers ermöglicht eine Vintage-Klangvariante des Stegtonabnehmers. Preislich liegt die American Professional Jaguar im Musikhaus Thomann bei 2.139 Euro inklusive Koffer.
Die American Professional Jazzmaster setzt schließlich auf die gleichen Hölzer wie das Jaguar-Modell, verfügt aber über die klassische Fender-Mensur von 25,5 Zoll. Auch hier kommt ein Panorama-Vibratosystem mit J-Bridge zum Einsatz. Weitere Unterschiede gibt es bei der Elektronik: Hier werden zwei V-Mod-III-Single-Coils in breiten Rahmen verwendet, die über einen 3-Wege-Toggle-Schalter ausgewählt werden. Lead- und Rhythm-Circuit sind ebenso vorhanden wie die zusätzliche Klangvariante des Stegtonabnehmers, die sich durch die Push-Push-Funktion des Tonreglers aufrufen lässt.

Diese Gitarre ist in den Finishes Black, Olympic White, Oxblood, 3-Color Sunburst und Dark Night erhältlich und kostet 2.129 Euro inklusive Deluxe-Koffer.
The One. For New York.
Eine weitere schöne Neuigkeit: Ab dem 14. Oktober ist auf der Webseite von Fender der Film The One. For New York.zu sehen, der sich der Musikszene der Metropole widmet und den Auftakt zu einer Reihe entsprechender Dokumentationen bilden soll. Zu sehen sind Live-Performances ausgewählter Künstler wie Dinosaur Jr.. Im Fokus steht dabei auch der spezifische Sound, der mitunter wesentlich durch Instrumente von Fender geprägt wurde.

Die komplette Auswahl, die euch das Musikhaus Thomann bietet, findet ihr hier.
Weitere Informationen unter: https://www.fender.com/collections/american-professional-series
























