Mit der Gretsch G6134TG-58 Limited Edition 1958 Custom Penguin with Bigsby und der G6136TG-58 Limited Edition 1958 Custom Falcon with Bigsby stellt der dem Fender-Konzern zugehörige US-amerikanische Traditionshersteller zwei Variationen der eigenen Klassiker vor, die man als echte Blickfänge bezeichnen darf. Bei diesen in Japan produzierten streng limitierten Gitarren setzt Gretsch auf eine äußerst dekorative Optik mit einer Lackierung in dunklem Emerald Night Finish, die durch vergoldete Hardware und weitere hochwertige Zutaten komplettiert wird. Da könnte man durchaus schwach werden …

Gretsch G6134TG-58 Limited Edition 1958 Custom Penguin
Sowohl die kleinere Penguin als auch die großformatige Falcon haben die klassischen Originale aus den 50s fest im Blick. Daher findet man hier Ray Butts Ful-Fidelity Filter-Tron Tonabnehmer aus dem Hause TV Jones, ein (optimiertes) Bigsby-Vibratosystem und eine Nitro-Lackierung. Die Gretsch G6134TG-58 Limited Edition 1958 Custom Penguin setzt auf einen gekammerten kompakten Single-Cut-Korpus aus Mahagoni, der mit einer gewölbten Ahorndecke versehen ist – natürlich mit doppeltem Binding. Der verleimte Mahagonihals mit U-Profil verfügt über ein eingefasstes Griffbrett aus Ebenholz mit 12″-Radius. Über die Mensur von 25,5“ verteilen sich 22 Medium-Jumbobünde, die herstellertypischen Thumbnail-Inlays, Luminlay-Seitenmarkierungen sowie ein Knochensattel.

Bei der Hardware kommt neben einem Space-Control-Steg besagtes Bigsby-Vibratosystem zum Einsatz, das mit einer Saitenführung durch den Korpus arbeitet. Hieraus sollen sich Vorteile bezüglich der Stimmstabilität gegenüber den klassischen Konstruktionen ergeben. Ferner wird die Kopfplatte von Grover-Imperial-Mechaniken geschmückt.
Die beiden Tonabnehmer sollen für den markanten Gretsch-Sound sorgen. Es handelt sich um Repliken alter Entwürfe von Ray Butts, die sich durch einen straffen Bass und eine erweiterte Transparenz auszeichnen sollen. Klanglich darf man sich bei der Penguin laut Hersteller aufgrund der Ausführung als Solid-Body-Instrument auf ein etwas druckvolleres, direktes Klangbild freuen, das dieses Instrument von den halbakustischen Konstruktionen abgrenzt.
Gretsch G6136TG-58 Limited Edition 1958 Custom Falcon
Die G6136TG-58 Custom Falcon huldigt dem wohl bekanntesten Gretsch-Modell – der Falcon. Die Hollowbody-Konstruktion setzt auf einen Ahornkorpus mit einer Stärke von 2,75″. Laut Gretsch ist das Ergebnis ein stärker schwingendes , offener klingendes Instrument, was sich sowohl akustisch als auch am Verstärker durch einen anderen Klang äußern soll. Ein Trestle-Bracing soll dabei ungewollten Rückkopplungen vorbeugen. Beim Hals fiel die Wahl auf Ahorn, während das Profil und der weitere Schmuck dem Penguin-Modell entsprechen. Auch die Tonabnehmer sind identisch. Dennoch darf man fest davon ausgehen, dass Falcon und Penguin eben deutlich unterschiedlich klingen und daher ihre jeweiligen Liebhaber haben beziehungsweise finden werden. Da hilft nur der Test vor Ort im Fachhandel.

Die weitere Steuerelektronik ist bei beiden Instrumenten ebenfalls identisch. Es gibt einen 3-Wege-Toggle-Schalter zur Auswahl der Humbucker, einen globalen Pegelregler, zusätzliche individuelle Pegelregler sowie einen 3-Positionsschalter, der die Klangfarbe beeinflusst.
Preis und Lieferbarkeit der Gretsch 1958 Custom Guitars
Dass es sich bei den Gretsch-Schönheiten um keine Sonderangebote handelt, dürfte klar sein. Beide Instrumente sehen allerdings grandios aus und dürften für etliche Musiker echte Traumgitarren darstellen. Allerdings dürften sie aufgrund der limitierten Auflage nicht allzu lange zu haben sein. Das Musikhaus Thomann hat sowohl die Gretsch G6134TG-58 LTD Custom Peng NE als auch die Gretsch G6136TG-58 LTD Cust Falcon NE ab sofort mit einer Lieferzeit von zwei bis fünf Tagen im Programm. Die Preise liegen dabei bei 4.129 Euro respektive 4.729 Euro, jeweils inklusive hochwertigem Koffer. Linkshändermodelle sind nicht verfügbar.
Weitere Informationen unter: https://gretschguitars.com/























